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"Persönlich engagiert für Zella-Mehlis" - Jörg Spannbauer, Betreiber des Clubkinos Zella-Mehlis

 

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Hallo Herr Spannbauer, schon im Voraus vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich doch einmal kurz vor!
Mein Name ist Jörg Spannbauer und ich komme ursprünglich aus Sachsen-Anhalt. Seit 1976 lebe ich in Suhl. Ich erlernte zunächst das ehrbare Handwerk des Jagdwaffenmechanikers, bevor ich nach einigen Umwegen zum Kino gestoßen bin.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Als Idealist und filmverrückt. Außerdem bin ich ein Mensch, der materielle Dinge nicht zu hoch bewertet.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?
„Überleben ist Alles“ sage ich immer wieder. Persönlich und allgemein im Leben ist es mir wichtig, sich selbst zu finden. In Zukunft hoffe ich mit dem Clubkino weiter auf so positive Resonanz zu stoßen, denn das gibt mir Kraft im Leben.

Sie sind der Betreiber des Clubkinos in Zella-Mehlis. Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf? Was macht diesen aus?
Die Individualität und die schon angesprochene Rückmeldung meiner Besucher begeistern mich.
Seit 2011 habe ich die damalige Schauburg Stück für Stück selber digitalisiert. Durch diese „technische Selbstständigkeit“ bin ich kaum auf andere Dienstleistungen angewiesen. Das fasziniert mich.

Wie kamen Sie eigentlich zum Clubkino? Und wann?
Im Grunde wie die Jungfrau zum Kinde. Ab 1996 arbeitete ich in der Schauburg in der Talstraße, 1997 machte ich mich dann selbständig. Kurz gesagt: Das Zustandekommen war eine ganz komplizierte Geschichte (lacht). Mit dem Verkauf und Abriss des Komplexes in der Talstraße begann jedoch ein neuer Abschnitt der Kinogeschichte in Zella-Mehlis, auch für mich.  

Auf welche (speziellen) Veranstaltungen/Programme können sich die Besucher das ganze Jahr über freuen?
Ich präsentiere ein spezielles Angebot von Filmen, welche eine direkte beziehungsweise ausdrucksstarke Aussage vermitteln, was die Besucher zum Mitfiebern anregt. Die Filme laufen längere Zeit im Programm und ohne Werbung, dafür aber nicht täglich. Dabei kann ich auf viele individuelle Wünsche eingehen. Mit diesem speziellen Angebot möchte ich die Zielgruppe 45+ aktivieren, das Kino-Erlebnis zu begreifen. Junge Besucher sind natürlich auch besonders gern gesehen. Neben dem Sommerkino am 02. August auf dem Hof des Bürgerhauses im Rahmen des Festjahres 100 Jahre Zella-Mehlis, sind in Zukunft auch gemeinsame Projekte mit diversen Organisationen geplant. So soll beispielweise in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Filmvorführung ohne Strom und nur mit reiner Muskelkraft erzeugt werden. Man kann also gespannt sein!

Was zeichnet das Clubkino aus? Warum lohnt sich ein Besuch?
Das ist zum Einen deren Individualität. Das Clubkino Zella-Mehlis hebt sich durch besondere Dinge von den Mainstream-Kino-Angeboten ab und ist etwas, was sich unter anderem durch die individuelle Beratung von anderen unterscheidet. Auch als Erinnerungsgröße für die älteren, gebürtigen Zella-Mehliser möchte ich diese seit 1969 in der Stadt liebgewonnene Tradition in Zusammenarbeit mit der Pension „Zum Schotten“ beibehalten. Das Clubkino ist eine barrierefreie Einrichtung, wobei der Eingang ohne Hindernisse passierbar ist und die Sitze im Saal beweglich sind.

Was wurde in Ihrer Einrichtung bisher erreicht, worauf Sie stolz sind/einen großen Anteil hatten?
Ich freue mich, dass ich als kulturelle Größe verfolgt werde und sich nach außen hin positiv über das Clubkino geäußert wird. Das Einzugsgebiet meiner Gäste geht mittlerweile über Erfurt hinaus, ich konnte beispielsweise schon Leute aus Eisenach oder Saalfeld hier begrüßen. Die Marke von 2000 Besuchern im letzten Jahr, nur allein bei der Reihe „Augenblicke“, werden wir 2019 mit aller Wahrscheinlichkeit nach übertreffen. Selbst individuelle Angebote bei Hochzeiten, Geburtstagen, Jubiläen oder auch Firmenanfragen sind immer mehr gefragt.

Angenommen, Geld spielte keine Rolle: Was würden Sie am Clubkino gerne verändern?
Auch wenn der Kinosaal mit 50 Plätzen, einer mehr als 5 m langen Leinwand und einem guten Bild- und Soundsystem bestens ausgestattet ist, ist es mein Traum, die Kapazität von den 50 Plätzen zu erweitern, um modernste Projektionstechnik verwenden zu können.

Warum lohnt sich ein Besuch in der Stadt Zella-Mehlis? Was empfehlen Sie Ihren Gästen besonders?
Weil Zella-Mehlis bis heute eine schöne, gemütliche Stadt mit interessanter Geschichte ist. Ich bin nicht ohne Grund in der Region geblieben und mit meiner Frau hier sesshaft geworden!

Ein paar Worte zum Schluss (an die Besucher /für die Zukunft…):
Es ist toll zu sehen, dass die Schauburg 2 Go in Form eines Clubkinos hier wieder Anklang findet. Familien treffen sich unabhängig voneinander hier und verabreden sich gleich für das nächste Mal. Ich bezeichne das Clubkino gerne als „individuelles Gemeinschaftserlebnis“. Und genau das möchte ich bei aller Liebe zum Film noch ein paar Jahre so weiter machen, denn: das Kino ist trotz modernster Medien und Streaming-Portale nicht tot, es lebt!

 Das Interview führte Philipp Keith im Rahmen seines dualen Studiums Marketing Management.

"Persönlich engagiert für Zella-Mehlis" - Frank Melech, Grafiker aus Suhl

 

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Hallo Herr Melech, schon im Voraus vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich erst einmal selbst kurz vor!

Ich heiße Frank Melech und wurde 1964 in Suhl geboren. Bis zu meiner jetzigen Tätigkeit habe ich einige berufliche Stationen hinter mir gelassen. Heute arbeite ich erfolgreich als freiberuflicher Grafiker und Foto-Designer.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Ich bin immer wieder auf der Suche nach etwas Neuem und neuen Herausforderungen. Ich liebe die kreative Arbeit im gestalterischen Bereich und hier vor allem in der Fotografie und Printmedien-Gestaltung. Auch bereitet mir die Arbeit mit Menschen viel Freude.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Das Leben „im Jetzt“. Ich führe ein selbstbestimmtes Leben und genieße dieses bewusst. Nach dem Motto „Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“. In diesem Sinne steht die Leidenschaft im Vordergrund. Alles was man mit Leidenschaft macht, führt auch automatisch zum Erfolg.

Wie kam die, bis heute andauernde, Zusammenarbeit mit der Stadt Zella-Mehlis zustande?

Mein erstes Projekt war die Werbekampagne für den Berufsbildungstag in Zella-Mehlis. Da ich die Stadtverwaltung Zella-Mehlis mit dieser Arbeit überzeugen konnte (die Zufriedenheit meiner Kunden steht dabei immer Vordergrund), wurde ich mit weiteren Projekten beauftragt. 

Seit wann arbeiten Sie als Grafiker?

Seit 10 Jahren.

Was fasziniert Sie an ihrem Wirken? Was macht Ihren Beruf aus?

Ich hatte das große Glück, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte. Meine große Leidenschaft zur Fotografie entdeckte ich vor ca. 20 Jahren. Die Technologie der Digitalfotografie war ein nicht unwesentlicher Punkt, denn erst hierdurch konnte ich Bilder direkt auswerten und sogar am Computer bearbeiten. Seitdem ließ mich die Möglichkeit der Bildbearbeitung nicht mehr los. Der Weg zum Foto- und Grafikdesigner war damit geebnet.

Bei welchen Projekten/Veranstaltungen waren Sie bereits für den staatlich anerkannten Erholungsort tätig?

Wie schon erwähnt war ich bereits beim Berufsbildungstag in Zella-Mehlis dabei. Außerdem hatte ich auch bei Projekten wie dem Wirtschaftsstandort Zella-Mehlis, dem „Zella-Mehlis das sind wir“-Bus, dem „Primus“ und beim beliebten offenen Bücherschrank im Schubertpark einen Anteil bei der Umsetzung. Städtische Feste wie die Walpurgisnacht oder das Stadtfest durfte ich ebenso bei der Gestaltung von Werbeplakaten unterstützten.

Was wurde, aus Ihrer Sicht, in der Stadt Zella-Mehlis bisher erreicht, worauf Sie eventuell stolz sind bzw. einen Anteil hatten?

Die Gestaltung der Stadt gefällt mir gut, so wurde in den letzten Jahren viel erneuert und verschönert. Die Idee die beiden Ortsteile Zella und Mehlis enger zusammen zu rücken und eine zentrale Infrastruktur zu errichten, finde ich ebenso gut wie die Bürgerbeteiligung (Kamingespräche).

Ein paar Worte zum Schluss (an die Besucher und Bürger der Stadt/für die Zukunft…):

Die Menschen sollen mit offenen Augen durch Zella-Mehlis gehen und die schönen Dinge bewusst wahrnehmen. UND die Dinge vielleicht nicht immer ganz so negativ sehen. Schließlich leben wir in einer schönen Region mitten im Grünen Herzen Deutschlands.

 

Das Interview führte Philipp Keith im Rahmen seines dualen Studiums Marketing Management.

"Persönlich engagiert für Zella-Mehlis" - Susen Renner, Hotel Waldmühle

 

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Hallo Frau Renner, schon im Voraus vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich erst einmal selbst kurz vor!

Ja gerne. Mein Name ist Susen Renner und ich bin 38 Jahre alt. Gebürtig stamme ich aus Zella-Mehlis. Ich bin verheiratet und habe eine 10-jährige Tochter.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben? 

Ich bin lebenslustig, froh und zu Hause sowie an der Arbeit voller Ideen.

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Im Vordergrund steht dabei natürlich die Gesundheit meiner Familie und meiner Mitmenschen. Aber auch Glück und Zusammenhalt misse ich nur ungern.

Was hat Sie dazu bewegt, in der Hotelbranche zu arbeiten? Wie kam es dazu?

Das ist ganz einfach. Da meine Eltern seit 1984 das Hotel geleitet haben, bin ich hier groß geworden. Obwohl mein erster Berufswunsch Altenpflegerin war, schlug ich meine Karriere im Hotelwesen ein. Zunächst absolvierte ich eine Ausbildung zur Hotelfachfrau in Bad Kissingen. Nachdem ich in verschiedenen Hotels in diversen Abteilungen aktiv war, kehrte ich 2002 zurück nach Thüringen. In Erfurt besuchte ich die Hotelfachschule, so dass ich 2004 als Geschäftsführerin in das „Hotel Waldmühle“ einsteigen konnte.

 

Welche Geschichte verbirgt sich hinter der „Waldmühle“?

Eine sehr lange. Das Gebäude wurde bereits 1892 erbaut und unter anderem zunächst durch das Städtische Krankenhaus Zella-Mehlis als Isolier- und Infektionsabteilung genutzt. 1992 wurde das Haus dann nach einem achtmonatigen Umbau von meiner Familie gekauft und als 3 Sterne Hotel mit 38 Zimmern eröffnet. Anfang der 2000er kam es zur Errichtung eines Streichelzoos, zur Schaffung von Tagungsräumen und einer Saunalandschaft. Erst kürzlich (Ende Juli) konnten wir unser 25-jähriges Jubiläum feiern und auch die Umbauarbeiten unseres Restaurants und unserer Küche sind nun fertiggestellt. Wir verfügen jetzt über 110 Sitzplätze.

Was zeichnet ihr Hotel aus? Warum lohnt sich ein Besuch?

Die Thüringer Küche, wie die Klöße, unsere herrliche Lage im Thüringer Wald aber auch die Herzlichkeit im Hotel machen unser Haus einzigartig. Wir sind ein Haus mit Herz, „wo Gäste zu Freunden werden“ (Slogan des Hotels).

Gibt es in Ihrem Hotel Karrieremöglichkeiten für junge Menschen?

Allerdings. Sowohl Praktika als auch Ausbildungen im Hotellerie-Bereich sind bei uns möglich. Berufe wie Koch, Restaurantfachfrau/mann oder Hotelfachfrau/mann kann man im schönen Lubenbachtal erlernen. Aktuell haben wir einen auszubildenden Koch, der sich im zweiten Lehrjahr befindet.

Wie wirken sich Großevents, wie der Biathlon-Weltcup oder der Rennsteiglauf, auf ihr Unternehmen aus?

Natürlich sind wir, wie viele andere Unterkünfte, zu diesen Veranstaltungen ausgebucht. Beim Rennsteiglauf harmonieren alle im Hotel wie eine große Familie. Für alle Läufer erstellen wir eine extra Speisekarte und legen die Mahlzeiten so, dass unsere Gäste optimal vorbereitet in ihren Wettkampf starten können. Zum Biathlon organisieren wir unsere traditionelle Hüttenparty. Auch bieten wir gemeinsam mit einem Busunternehmen einen Shuttle an, welcher die Fans bequem ins Stadion nach Oberhof transportiert.

Wenn Gäste danach fragen, was empfehlen Sie in Zella-Mehlis und warum?

Das kommt erst einmal auf die Bedürfnisse des Gastes an. Aber an sich empfehle ich Vieles, da viele Einrichtungen und Bauwerke in Zella-Mehlis lohnenswert sind. Jedoch zeige ich den Gästen oftmals meine selbst ausgedachte Route durch den Ort. Mit „Susens Stadtrunde“ werden alle bekannten Anlaufstellen besucht. Oftmals muss ich den Gästen aber einen Besuch unserer Stadt erst einmal ans Herz legen, da andere Ausflugsziele in Thüringen für sie von höherer Bedeutung sind.

Was wurde in der Stadt Zella-Mehlis bisher erreicht, worauf Sie stolz sind?

Die positive Entwicklung der Infrastruktur in den letzten Jahren stellt mich sehr zufrieden. Vor allem die Spielplätze, die große Anzahl an Sitzmöglichkeiten, die Sportstätten, wie die Mehrzweckhalle oder der Sportplatz „Alte Straße“,und auch die städtischen Museen machen einen als Zella-Mehliser sehr stolz.

 

Ein paar Worte zum Schluss (an die Besucher ihres Hotels/für die Zukunft…):

 Zella-Mehlis verbindet!

 

Das Interview führte Philipp Keith im Rahmen seines dualen Studiums Marketing Management.

 

"Persönlich engagiert für Zella-Mehlis" - Karin Weiß, Explorata-Mitmachwelt

 

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Hallo Frau Weiß, schon im Voraus vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich erst einmal selbst kurz vor!

Ja, gerne. Mein Name ist Karin Weiß. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Meine Hobbies sind Schwimmen, Rad fahren und ich mache gerne Musik, allerdings nur für den Hausgebrauch.

 

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Ich bin sehr neugierig und ausgesprochen fröhlich. Außerdem liebe ich Herausforderungen, denen ich mich stellen kann.

 

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

Meine Familie steht an erster Stelle. Natürlich sind mir Gesundheit, aber auch Frieden, Optimismus und gute Stimmung in meinem Umfeld sehr wichtig.

 

Wie entstand die Explorata-Mitmachwelt?

Bis zu ihrem Umzug an die Nordsee arbeitete ich im Phänomania-Erlebniszentrum in Suhl. Da ich im Thüringer Wald bleiben wollte, schaffte ich mir meinen eigenen Arbeitsplatz. Mit vielen neuen Ideen und Herzblut entstand die Explorata-Mitmachwelt in Zella-Mehlis. Explorata kommt vom lateinischen Wort „explorare“ und bedeutet so viel wie entdecken oder erkunden.

 

Welche Besonderheit zeichnet die Explorata-Mitmachwelt aus?

Ganz einfach: Das es nur eine gibt. Die Explorata in Zella-Mehlis ist einzigartig.

 

Welche Zielgruppe soll den Weg in Ihre Einrichtung hauptsächlich finden?

Auch das ist das Schöne. Alle Menschen ab 4 Jahren, die neugierig sind, sind gerne gesehen. Also Kinder und Erwachsene können unsere Attraktionen gleich nutzen und Spaß haben.

 

Welche Attraktionen sind bei den Besuchern besonders beliebt?

Das ist schwer zu sagen. Es gibt über 100 Stationen. Für jeden ist da ein individuelles Highlight dabei.

 

Haben Sie ein persönliches Lieblingsexperiment im Haus, an dem Sie sich selbst immer wieder ausprobieren?

Ja, habe ich. Gefrorener Schatten nennt sich diese Station. Dabei stellt man sich vor eine Wand in einem dunklen Raum. Dann blitzt es kurz. Entfernt man sich nun von dieser Stelle, ist der Schatten noch immer da. Faszinierend!

 

Wie funktioniert das?

Die Wand ist mit fluoreszierender Farbe gestrichen. Durch den Blitz nimmt sie das Licht an allen Stellen, die man nicht verdeckt hat, auf und gibt dieses Licht noch eine Zeit danach wieder ab. Was man sieht ist in Wirklichkeit also gar nicht der Schatten, sondern einfach eine „unbelichtete“ Stelle.

 

Was bringt ein Besuch und wie gestaltet sich dieser?  

Ein Besuch bringt eine Portion Wissensgewinn und viel Kurzweil bei jedem Wetter. In der Einrichtung kann jeder seinen eigenen Weg gehen und von Station zu Station wandern. Alle Experimente sind mit leichtverständlichen Erklärungen ausgestattet, damit jeder Besucher auch nachlesen kann, was er gemacht hat.

 

Wenn Gäste danach fragen, was empfehlen Sie in Zella-Mehlis und warum?

In Zusammenhang mit der Vorteils-Card nenne ich alle anderen Einrichtungen, wie die städtischen Museen oder den Erlebnispark Meeresaquarium, im Ort. Und dann gehe ich natürlich darauf ein, was die Gäste wissen wollen. Manchmal ist auch Gastronomie gefragt, oder der Weg zum Ruppberg, oder irgendetwas ganz anderes. Man kann in Zella-Mehlis doch alles empfehlen, oder nicht?!

 

Angenommen, Geld spielte keine Rolle: Was würden Sie hier gerne verändern?

Was ich mir bisher gewünscht habe zu verändern, habe ich vor 4 Wochen getan. Ich habe den Standort der Explorata-Mitmachwelt geändert. Leider ist die Bahnhofstraße nur noch eine Durchfahrstraße. Einkaufen und Spaß haben findet inzwischen einfach wo anders statt.

 

Ein paar Worte zum Schluss (an die Besucher ihrer Einrichtung/an die Stadt/für die Zukunft…):

Meinen Besuchern würde ich gerne ein Zitat von Jacques-Yves Cousteau an‘s Herz legen:
„Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“ Der Grund, warum ich diesen Spruch ausgesucht habe ist der, dass viele Erwachsene oftmals den Spaß an der Freude vergessen.
Dass die Zusammenarbeit mit der Stadt weiterhin von Erfolg gekrönt ist, hoffe ich. Mein großer Wunsch ist es, mit Zella-Mehlis alt zu werden. Und das geht nur gemeinsam.

 

Das Interview führte Philipp Keith im Rahmen seines dualen Studiums Marketing Management.

"Persönlich engagiert für Zella-Mehlis" - Regina Künzel, Leiterin Schullandheim Zella-Mehlis

 

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Hallo Frau Künzel, schon im Voraus vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich erst einmal kurz vor!

Mein Name ist Regina Künzel. Ich wurde zwar in Gotha geboren, aber die Mitglieder meiner Familie sind eingesessene Zella-Mehliser und der Ort ist meine Heimatstadt. Ich bin gelernte Unterstufenlehrerin und zu meinen Hobbys gehören Volleyball- und Tennisspielen, Radfahren, Wandern und Lesen.

 

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Mich selbst würde ich als fröhlich und optimistisch beschreiben. Ich bin aufgeschlossen gegenüber allem Neuen, denn immer im gleichen Trott zu leben, wäre mir zu langweilig. Außerdem liebe ich das Zusammensein mit (jungen) Menschen, was mir meine Arbeit sehr erleichtert.  

 

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

An erster Stelle die Familie, aber - auch wenn es sich eventuell wie eine Floskel anhört – Frieden in Europa und der ganzen Welt sind für mich von hoher Bedeutung. Schließlich sind wir die erste Generation, die bisher keinen Krieg erlebt hat. Je älter ich werde, umso mehr wird mir bewusst, welch hohes Gut das ist. Das soll und muss so bleiben und dafür müssen wir uns alle gemeinsam einsetzen.

 

Sie arbeiten im Schullandheim. Was macht die Arbeit mit Kindern/Schülern denn für Sie aus?

Meine Arbeit macht mir viel Freude, ich kann meine Interessen in meinen Beruf einbringen. Und dass ich immer wieder neue Gäste, vor allem Kinder, im Schullandheim habe, lässt keine Langeweile aufkommen.

 

Wie kamen Sie überhaupt zu ihrem Beruf? Und wann?

Von 1972-1976 studierte ich in Weimar am Institut für Lehrerbildung und war an den Schulen in Benshausen und Zella-Mehlis tätig. Ab Sommer 1989 haben wir begonnen, die Idee eines Kollegen in die Tat umzusetzen und eine „Station junger Touristen“ aufzubauen. Mit der Wende wurde das Schullandheim daraus und ich freue mich bis heute jeden Tag darüber. In meinem „Traumberuf“ fühle ich mich als Ganztagespädagoge.

 

Wie stolz macht eine Verleihung, wie die des Gütesiegels „Anerkanntes Schullandheim des Landes Thüringen“, im Frühjahr dieses Jahres?

Natürlich macht uns das sehr stolz, weil hinter so einem Gütesiegel eine Menge Arbeit steckt. Diese Auszeichnung würdigt die gesamte Arbeit unseres kleinen Teams im Schullandheim. Bemerkenswert daran ist, dass das Gütesiegel zum 9. mal in Folge an das Schullandheim "Am Lerchenberg" verliehen werden konnte. Damit sind die Zella-Mehliser das einzige Schullandheim, das den Titel seit seiner Einführung 1993 ununterbrochen führt.

 

Inwieweit identifizieren Sie sich selbst mit Zella-Mehlis beziehungsweise Ihrer Heimatstadt?

Sehr, da meine Familie von hier stammt und ich, bis auf eine kurze Unterbrechung hier lebe. Wenn ich mit den Kindern wandern gehe, zeige ich ihnen bewusst die schönen Seiten meiner Stadt und der Umgebung. Es macht mich glücklich den Kindern erklären zu können, was ich meine Heimat nenne und warum. Mein Standpunkt ist, um seine Heimat zu lieben, muss man sie kennen!

 

Warum lohnt sich ein Besuch der Stadt Zella-Mehlis? Was zeigen Sie den Besuchern besonders gern beziehungsweise was empfehlen Sie Ihren Gästen/Schülern aus dem Schullandheim? 

Zum einen ist es die Lage. Zella-Mehlis liegt traumhaft in einem Talkessel. Es gibt außerdem nur wenige Städte von dieser Größe, die eine so ausgebaute Infrastruktur besitzen – grandios! Als Beispiele nenne ich hier nur allzu gerne die Bibliothek oder das Freibad. Besonders empfehlenswert und interessant sind zudem die kurzweiligen städtischen Museen oder der Erlebnispark Meeresaquarium, die Explorata und das neue Clubkino.

 

Was wurde in der Stadt Zella-Mehlis bisher erreicht, worauf Sie stolz sind/einen großen Anteil hatten?

Die Stadt beweist unter anderem mit den Spiel-und Sportplätzen sowie durch den Skaterpark, dass sie sehr kinder- und jugendfreundlich ist. Für jede Altersgruppe wird in Zella-Mehlis etwas geboten. In den letzten Jahren hat sich das Stadtbild durch viele Baumaßnahmen positiv verändert. Darüber hinaus ist Zella-Mehlis mittlerweile verkehrstechnisch vorbildlich angebunden. Allgemein ist die Lage der Stadt vielversprechend. So auch der Standort des Schullandheims. Es ist wohl eines der am schönsten gelegenen Häuser in Thüringen. Mitten in der Stadt und doch im Grünen. Das ist einzigartig. Ich sorge dafür, dass unsere im Durchschnitt 1500 Gäste (mit ca. 4500 Übernachtungen pro Jahr) mit offenen Augen durch Zella-Mehlis gehen und der Ort somit bekannt wird. Dabei habe ich im Blick, dass die Kinder eventuell mit ihren Eltern zu einem gemeinsamen Urlaub noch einmal hierherkommen.

 

Ein paar Worte zum Schluss (an die Besucher der Stadt/für die Zukunft…):

In Zella-Mehlis gibt es so viel zu entdecken und anzuschauen. Ein Besuch in unserer Stadt ist zu jeder Jahreszeit und egal bei welchem Wetter erlebnisreich und lohnenswert.

 

Das Interview führte Philipp Keith im Rahmen seines dualen Studiums Marketing Management.

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