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"Persönlich engagiert für Zella-Mehlis" - Regina Künzel, Leiterin Schullandheim Zella-Mehlis

 

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Hallo Frau Künzel, schon im Voraus vielen Dank für das Gespräch. Bitte stellen Sie sich erst einmal kurz vor!

Mein Name ist Regina Künzel. Ich wurde zwar in Gotha geboren, aber die Mitglieder meiner Familie sind eingesessene Zella-Mehliser und der Ort ist meine Heimatstadt. Ich bin gelernte Unterstufenlehrerin und zu meinen Hobbys gehören Volleyball- und Tennisspielen, Radfahren, Wandern und Lesen.

 

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?

Mich selbst würde ich als fröhlich und optimistisch beschreiben. Ich bin aufgeschlossen gegenüber allem Neuen, denn immer im gleichen Trott zu leben, wäre mir zu langweilig. Außerdem liebe ich das Zusammensein mit (jungen) Menschen, was mir meine Arbeit sehr erleichtert.  

 

Was ist Ihnen wichtig im Leben?

An erster Stelle die Familie, aber - auch wenn es sich eventuell wie eine Floskel anhört – Frieden in Europa und der ganzen Welt sind für mich von hoher Bedeutung. Schließlich sind wir die erste Generation, die bisher keinen Krieg erlebt hat. Je älter ich werde, umso mehr wird mir bewusst, welch hohes Gut das ist. Das soll und muss so bleiben und dafür müssen wir uns alle gemeinsam einsetzen.

 

Sie arbeiten im Schullandheim. Was macht die Arbeit mit Kindern/Schülern denn für Sie aus?

Meine Arbeit macht mir viel Freude, ich kann meine Interessen in meinen Beruf einbringen. Und dass ich immer wieder neue Gäste, vor allem Kinder, im Schullandheim habe, lässt keine Langeweile aufkommen.

 

Wie kamen Sie überhaupt zu ihrem Beruf? Und wann?

Von 1972-1976 studierte ich in Weimar am Institut für Lehrerbildung und war an den Schulen in Benshausen und Zella-Mehlis tätig. Ab Sommer 1989 haben wir begonnen, die Idee eines Kollegen in die Tat umzusetzen und eine „Station junger Touristen“ aufzubauen. Mit der Wende wurde das Schullandheim daraus und ich freue mich bis heute jeden Tag darüber. In meinem „Traumberuf“ fühle ich mich als Ganztagespädagoge.

 

Wie stolz macht eine Verleihung, wie die des Gütesiegels „Anerkanntes Schullandheim des Landes Thüringen“, im Frühjahr dieses Jahres?

Natürlich macht uns das sehr stolz, weil hinter so einem Gütesiegel eine Menge Arbeit steckt. Diese Auszeichnung würdigt die gesamte Arbeit unseres kleinen Teams im Schullandheim. Bemerkenswert daran ist, dass das Gütesiegel zum 9. mal in Folge an das Schullandheim "Am Lerchenberg" verliehen werden konnte. Damit sind die Zella-Mehliser das einzige Schullandheim, das den Titel seit seiner Einführung 1993 ununterbrochen führt.

 

Inwieweit identifizieren Sie sich selbst mit Zella-Mehlis beziehungsweise Ihrer Heimatstadt?

Sehr, da meine Familie von hier stammt und ich, bis auf eine kurze Unterbrechung hier lebe. Wenn ich mit den Kindern wandern gehe, zeige ich ihnen bewusst die schönen Seiten meiner Stadt und der Umgebung. Es macht mich glücklich den Kindern erklären zu können, was ich meine Heimat nenne und warum. Mein Standpunkt ist, um seine Heimat zu lieben, muss man sie kennen!

 

Warum lohnt sich ein Besuch der Stadt Zella-Mehlis? Was zeigen Sie den Besuchern besonders gern beziehungsweise was empfehlen Sie Ihren Gästen/Schülern aus dem Schullandheim? 

Zum einen ist es die Lage. Zella-Mehlis liegt traumhaft in einem Talkessel. Es gibt außerdem nur wenige Städte von dieser Größe, die eine so ausgebaute Infrastruktur besitzen – grandios! Als Beispiele nenne ich hier nur allzu gerne die Bibliothek oder das Freibad. Besonders empfehlenswert und interessant sind zudem die kurzweiligen städtischen Museen oder der Erlebnispark Meeresaquarium, die Explorata und das neue Clubkino.

 

Was wurde in der Stadt Zella-Mehlis bisher erreicht, worauf Sie stolz sind/einen großen Anteil hatten?

Die Stadt beweist unter anderem mit den Spiel-und Sportplätzen sowie durch den Skaterpark, dass sie sehr kinder- und jugendfreundlich ist. Für jede Altersgruppe wird in Zella-Mehlis etwas geboten. In den letzten Jahren hat sich das Stadtbild durch viele Baumaßnahmen positiv verändert. Darüber hinaus ist Zella-Mehlis mittlerweile verkehrstechnisch vorbildlich angebunden. Allgemein ist die Lage der Stadt vielversprechend. So auch der Standort des Schullandheims. Es ist wohl eines der am schönsten gelegenen Häuser in Thüringen. Mitten in der Stadt und doch im Grünen. Das ist einzigartig. Ich sorge dafür, dass unsere im Durchschnitt 1500 Gäste (mit ca. 4500 Übernachtungen pro Jahr) mit offenen Augen durch Zella-Mehlis gehen und der Ort somit bekannt wird. Dabei habe ich im Blick, dass die Kinder eventuell mit ihren Eltern zu einem gemeinsamen Urlaub noch einmal hierherkommen.

 

Ein paar Worte zum Schluss (an die Besucher der Stadt/für die Zukunft…):

In Zella-Mehlis gibt es so viel zu entdecken und anzuschauen. Ein Besuch in unserer Stadt ist zu jeder Jahreszeit und egal bei welchem Wetter erlebnisreich und lohnenswert.

 

Das Interview führte Philipp Keith im Rahmen seines dualen Studiums Marketing Management.

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Stadtverwaltung Zella-Mehlis

Touristinformation
Louis-Anschütz-Straße 28
98544 Zella-Mehlis
Thüringen, Deutschland

 

Telefon: +49 (0) 3682 - 48 28 40
Fax: +49 (0) 3682 - 48 71 43
E-Mail: touristinfo@zella-mehlis.de
 

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 10-18 Uhr
Sa. 10-12 Uhr

    

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